Heilpraktikerin für Psychotherapie
Selina Danisch

Wieso ist der Körper in einer Psychotherapie wichtig?

In meiner Therapie beziehe ich immer den Körper mit ein.  Er ist ein guter Ratgeber, auf den wir im Alltag viel zu selten hören. Beim Focusing geht man davon aus, dass unser Körper uns zeigt, was für uns stimmt und was nicht. Wir haben meist ein gutes Gefühl dafür, was richtig ist und was nicht - nur leider haben wir oftmals verlernt, auf dieses Gefühl zu hören. Stattdessen unterdrücken wir es, was langfristig zu verschiedenen Symptomen und Beschwerden führen kann.

Doch unser Körper muss nicht erst "laut schreien", bevor wir auf ihn hören. Wir können lernen, wieder mehr in Kontakt mit unserer Körpersprache - und damit mit uns selbst - zu kommen. Indem wir auf unseren Körper hören, folgen wir dem, was für uns stimmig ist - wir fühlen uns frisch und voller Energie, wenn wir erst einmal herausgefunden haben, wo der Knoten des Problems liegt.

In der Therapie führe ich Sie immer wieder in Ihren Körper hinein, so dass Sie allmählich lernen, seinen Signalen - wieder - zu vertrauen. Gemeinsam finden wir heraus, auf welcher körperlichen Ebene sich Ihre psychischen Beschwerden äußern und stellen einen Zusammenhang zwischen beiden her. Meist gibt es einen engen  Bezug zwischen unserem Körperbild mit seinen Beschwerden und unserem Selbstbild mit seinen psychischen Anteilen.

Auch hier gilt: ich variiere den Fokus individuell. Mal steht der Körper mit seiner  Symptomatik stark im Vordergrund, mal weniger. Wichtig ist, was Ihnen hilft. Hier will ich Ihnen vor allem etwas vermitteln, was wir meist verlernt haben: Wie wichtig ein gutes Körpergefühl und ein guter Bezug zu unserem eigenen Körper für unser gesamtes Leben ist. Denn hören wir nicht auf die Signale, die von unserem Körper kommen, können Sie sich festsetzen und im schlimmsten Fall zu chronischen Symptomen werden, deren Ursprung wir häufig kaum noch zurückverfolgen können.

Eine gute Möglichkeit ist es, Abends und Morgens in uns hineinzuspüren, einen Kontakt zu unserer Mitte herzustellen und einfach achtsam nachzuspüren:

  • Wie geht es mir gerade?
  • Blockiert mich etwas oder zieht mich meine Energie in eine bestimmte Richtung?

Machen wir das regelmäßig, baut sich dadurch ein guter Kontakt zu unserem Körper(gefühl) auf, dem wir dann auch im Alltag folgen können. Doch das braucht Zeit und Geduld - je verschütteter unser Bezug zum eigenen Körper ist, desto schwieriger wird es, diesen wieder aufzubauen. Bleiben Sie dran - es lohnt sich! Ihr Leben wird dadurch bereichert und Sie spüren mit der Zeit neue Energie.

 
 
 
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